Irland, Baby! Hello Cork.

Tag drei in Irland, Baby! Hello Cork, here we come! An diesem Tag haben wir viel Zeit
im Auto verbracht, aber fangen wir erst einmal von vorne an. (:

Tag drei in Irland und knapp 300km Strecke, die vor uns lagen. Das Ziel: Cork. Deshalb fingen wir erstmal ganz gemütlich mit einem Frühstück bei unseren tollen Gastgebern in unserer AirBnB* an. Nachdem wir herzlich verabschiedet wurden, war unser erster Stopp an diesem Tag der Glendalough Upper Lake. Ein großer See, der im November wunderschön herbstlich ist und zum Spazieren einlädt. Wir haben dort Stunden verbracht, sind um den halben See gelaufen und haben natürlich viele Bilder gemacht, bis wir schließlich weiter fuhren.

Wie Kinder sind wir abseits vom Pfad über Stock und Stein geklettert.

Riesige Wurzeln ragten aus dem Boden. Überall roch es nach Wald und schaute man nach oben, sah man nur, wie groß die Bäume waren. Es war ein herrlicher Ausflug. <3

Wieder am Auto angekommen, ging es ab auf die Autobahn, weiter Richtung Süden. Was wir definitiv festgestellt haben: Autobahnen in Irland sind wirklich langweilig und als Deutscher tut man sich fast schwer, wach zu bleiben. Auf deutschen Straßen ist so unglaublich viel los und alles drängelt und hetzt. In Irland hingegen fährst du 120 km/h und das immer auf der gleichen Spur. Alle paar Minuten überholt man mal einen LKW. Das war’s dann aber auch schon. xD

Bei ca. der Hälfte unserer Strecke nach Cork, wo unsere nächste Unterkunft lag, machten wir einen kurzen Stopp beim “Rock of Cashel“. Eine Burg-Ruine, die auf einem Hügel liegt. Es war wirklich beeindruckend dort. Überall Grabsteine, auf denen Raben saßen.. Wie aus einem Film, aber sieh’ selbst:

Jetzt wurde es spannend.

Wir hatten unsere Unterkunft nicht direkt gefunden. Weil weit vorne an der Straße ein Tor war. Wir konnten nicht ahnen, dass wir eine lange Auffahrt bis zum Haus fahren mussten. Verrückt, wie groß die Grundstücke in Irland teilweise sind! Und da waren wir dann. Langsam auf dem Parkplatz vor dem Haus angekommen, haben wir endlich in live gesehen, wie alt und wie cool unsere heutige Unterkunft sein sollte.

Empfangen wurden wir von einer netten älteren Dame und ihren beiden kleinen Hunden. Es fällt jetzt wirklich schwer, alles so gut zu beschreiben, wie wir es damals in diesem Haus wahrgenommen haben. Aber lass Dir sagen: Es war spooky, romantisch und aufregend. Die Böden haben geknarrt, es waren so coole Fenster zum aufschieben, nachts hörte man im ganzen Haus seltsame Geräusche, überall hingen Bilder von vorherigen Generationen in Schwarzweiß, Räume waren teilweise abgeschlossen und unzugänglich. Alles wirkte bewohnt und gleichzeitig befremdlich.

Kennst Du das, wenn Du irgendwo bist und das Gefühl hast: “Wow, hier könnten wirklich schon merkwürdige Dinge passiert sein?”

Wie auch immer, wir sind dann erstmal ein wenig um das Haus spazieren gegangen. Das Grundstück lag direkt vor einer ebenfalls sehr alten Eisenbahnbrücke – eine wunderschöne Konstruktion aus Steinen. Die Gastgeberin erzählte uns, dass wir über einen kleinen Weg hinter dem Haus entlang bis hoch zur Brücke spazieren sollten.

Gesagt, getan.

Es war wirklich schön! Und mit dem kleinen Spaziergang, haben wir gleich ein wenig die Nachbarschaft kennengelernt und einen schönen Sonnenuntergang sehen dürfen. <3 Wieder im Haus angekommen, haben wir es uns ein wenig im Zimmer gemütlich gemacht und geschaut, was wir zu Abend essen möchten. Nicht weit von uns entfernt gab es ein Einkaufszentrum mit einem Imbiss. Dort sind wir kurz hingefahren, haben uns etwas bestellt und sind mit dem Essen wieder in die Unterkunft gefahren, haben es uns im Bett gemütlich gemacht und lecker gegessen. ;P

Vor dem Schlafengehen, haben wir unser Zimmer nochmal verlassen um uns im Bad die Zähne zu putzen. Alles war schon ruhig. Wenige kleine Lichter brannten im Flur. Man war das gruselig, aber eigentlich total banal, denn es war ja eine tolle Unterkunft. Aber die Bilder und der knarrende Teppichboden und generell die Einrichtung, haben einem ein wenig Angst gemacht – wir haben wohl schon zu viele Horrorfilme geschaut. xD Also hieß es für uns, aneinander kuscheln, einfach schnell einschlafen und die vielen Geräusche der Rohre im Haus ignorieren.

Am nächsten Morgen erwartete uns dann ein wunderschönes Highlight. Im Erdgeschoss, war ein kleiner, aber wirklich feiner Frühstücksraum. Mit einem großen Tisch für mehrere Personen. Dieser war vollgestellt mit vielerlei Sachen für unser Frühstück. Neben vielen Müsli Varianten und Marmeladen gab es auch veganen Joghurt für uns. Achja und leckeres Toast und Brot. (:

Gut gestärkt ging die Reise für uns wieder einmal weiter. Sachen gepackt, Auto beladen und los ging’s.

Nächster Halt: Ring of Kerry! <3

Bis morgen,
Shawnee & Simon (:

PS: Hier findest Du noch mehr Beiträge zu Reisen von uns. (:

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geschenkt und wir ebenfalls. ((:

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