Irland, Baby! – Hello Galway.

Guten Morgen Irland, Baby! Und Hello Galway. Ein weiterer Tag stand an. Und wir haben uns nicht im Entferntesten vorstellen können, was uns erwarten sollte! Denn bei einem Roadtrip passieren auch manchmal nicht so schöne Dinge, aber Ups & Downs gehören eben dazu! (:

Wir sind gut gelaunt mit einem Frühstück im Bett in den Tag gestartet und haben uns sehr auf Galway gefreut. Man hört ja Vieles über die Stadt. Alles sieht schön aus, überall Straßenmusiker und generell eine schöne Stimmung in der Stadt.

Heute lagen nur 70 km Fahrt vor uns und wir waren happy, den Tag in der Stadt verbringen zu können. Auf unserer Fahrt den Wild Atlantic Way entlang Richtung Galway machten wir aber noch einen kurzen Halt bei den “Stones of Burren”, eine Landschaft aus grauen Steinen.

Danach machten wir uns weiter auf den Weg nach Galway und als wir dort ankamen… Da ging es mit den Downs auch schon los… Leider hatten wir wohl diesmal nicht so sehr aufgepasst bei unserer Wahl der AirBnB*. Wir dachten uns: “Ja, sieht jetzt nicht sehr spektakulär aus, aber erfüllt seinen Zweck und wir möchten ja eh raus in die Stadt. Zum Schlafen reicht’s”.

Macht diesen Fehler bitte nicht!

Wir lesen seitdem immer richtig viele Bewertungen, schauen uns Bilder ganz genau an und achten auch darauf, wie der Host mit uns kommuniziert. Wir kamen nämlich dort an und fanden zum Glück einen Parkplatz direkt um die Ecke des Hauses, nah an der Innenstadt. (Die Lage der Unterkunft war nämlich richtig gut! Eine Minute Fußweg und man war in der Fußgängerzone. Aber das war auch wirklich das einzige Gute daran..)

Der Check-In war umständlich mit einer Anleitung in der AirBnB* App als Dokument hinterlegt mit irgendwelchen Zahlencodes, die man an der Haupttür und der Wohnung eingeben musste. Alles klappte aber nicht so richtig wie beschrieben und zu dem Zeitpunkt war der Host weder vor Ort, geschweige denn erreichbar.

Nachdem wir dann irgendwann endlich in der Unterkunft waren, kam uns das Grauen.

Es roch modrig in der gesamten Unterkunft, die Wohnung wirkte feucht und die Einzelzimmer waren nochmal separat verschlossen. Glücklicherweise war das andere Zimmer nicht belegt und wir waren zum Glück alleine in der Unterkunft. In unserem Zimmer wurde es dann aber nicht besser. Zwei, drei dunkle Haare auf der weißen Bettwäsche und es wurde wohl versucht mit billigem Parfüm den Raumduft zu verbessern, denn das ergab einen schlechten Mix aus beidem – modrigem Geruch und Parfüm, yay.

Das Fenster im Zimmer war beschlagen, das Bettgestell beschädigt, die Heizung rostig, Wände vergilbt. Einige Stellen an Wänden und Decke in unserem Zimmer und generell in der Wohnung, sowie der gesamte Fensterrahmen waren verschimmelt  und ja..

Willkommen in Galway! xD

Okay, wegen einer kleinen Wohnung gleich darauf zu schließen, dass Galway schlecht ist, wollten wir natürlich nicht, aber es hat die Stimmung schon sehr getrübt. Das Bad war ebenfalls sehr sehr eklig. Schimmel und Dreck wo man hin sah. Geduscht haben wir dort nicht und Zähne geputzt haben wir dann mit Wasser aus der Flasche!

Zu allem Übel kam leider dazu,

dass es Shawnee schon von Anfang des Tages an überhaupt nicht gut ging, weshalb wir leider leider Gottes den Großteil des Tages in unserer grauenvollen Unterkunft verbringen mussten.. Mit der Hilfe von unserer Lieblingsserie “Friends” haben wir versucht unsere Wohnsituation auszublenden und das Beste aus der Situation zu machen.

Gegen Abend ging es ihr etwas besser und wir sind heilfroh gewesen, die Unterkunft doch noch verlassen zu können. Wir waren dann noch lecker vegan zu Abend essen, sind durch die Straßen in Galway geschlendert und dann wieder ab in die Unterkunft, schnell schlafen und einen neuen Tag kommen lassen.

Am nächsten Morgen haben wir schnell gepackt und unsere Unterkunft sehr früh verlassen, da wir lieber einen langen Tag irgendwo in der Natur verbringen wollten, als eine Minute länger dort zu bleiben.

Am Auto angekommen, sind wir, da wir in der Nacht viele Geräusche von draußen wahrgenommen hatten, einmal drum herum gelaufen, um festzustellen ob irgendwelche Schäden am Auto waren.

Gut, beschädigt war das Auto definitiv nicht..

Aber Galway mochte uns wirklich sehr, denn das Auto hatte zwar keinen Schaden, aber dafür war an unserem rechten Vorderrad eine dicke fette gelbe Parkkralle festgekettet! Galway wollte uns wohl nicht mehr gehen lassen! xD

Zusätzlich dazu war ein in Plastikfolie eingeschweißter Strafzettel unter dem Scheibenwischer geklemmt und dieser schaffte dann auch Klarheit. Denn wir hatten offenbar in einem Halteverbot geparkt, was uns schlappe 125€/24h kosten sollte. Das Tolle war, dass die “Parken-Verboten”-Schilder auf der gegenüberliegenden Seite der Straße, teilweise von der Straße weggedreht und auch noch in sehr weiten Abständen voneinander aufgestellt waren, wie wir dann nach dem ganzen Schreck herausgefunden hatten.

Wir riefen also die Nummer auf dem Wisch an und innerhalb einer Stunde sollte dann jemand kommen und die Kralle entfernen.

Zum Glück gab es 50 Meter von unserem Auto ein schönes kleines Lokal zum Frühstücken. Dort haben wir es dann auch nochmal wirklich genossen, denn es gab den leckersten Moccachino, den wir bisher probiert hatten. Auch ein ausgiebiges veganes Frühstück stand auf der Speisekarte. Das war dann doch ein kleiner Trost. xD

Nach etwas mehr als einer Stunde konnte die Kralle entfernt werden und wir fuhren gestärkt los. Das Doofe war, der Mensch, der die Parkkralle entfernt hatte, war auch noch echt nett. Man konnte nicht einmal böse auf ihn sein, da er ja auch nur seinen Job gemacht hat..

Unser nächstes Ziel war der Connemara Nationalpark,

bevor es weiter zu unserer letzten AirBnB*-Unterkunft gehen sollte. Wir haben sofort gespürt, wie augeregt und glücklich wir wurden, als wir mehr und mehr die Stadt verließen und wieder in Richtung Natur und Abenteuer fuhren.

Irland hat irgendwie einen generellen Stil von Natur.

Windig, schroff, roh, wild – aber jede Ecke des Landes hat nochmal einen eigenen Charme. Die Gegend rund um den Connemara-Nationalpark war sehr kernig. Irgendwie schroff und leer. Aber dafür auch unglaublich spektakulär! Viele atemberaubende und große Berge und wild und hochgewachsenes, weites Land mit ganz vielen kleinen Seen. Und zwischen all dem führen kurvige Straßen hindurch. Wir hatten dauernd das Bedürfnis anzuhalten, um die Natur richtig genießen zu können. Wir ärgern uns so sehr, dass wir damals noch keine Drohne hatten.

Nach einer unglaublich schönen Autofahrt waren wir am Connemara-Nationalpark angekommen und happy, einen schönen Spaziergang vor uns zu haben. Shawnee hatte sich den Park ausgesucht, weil man hier die Chance auf halbwilde Pferde hatte. Und die waren genau richtig für Shawnee’s damaliges Lieblings-Objektiv (Nikon 70-200mm f/2.8).

Wir liefen die mittellange von drei ausgeschilderten Routen, brachen allerdings nach der Hälfte ab, da ein größerer Schauer über uns hinweg zog. Wir waren etwas weiter oben als der Rest vom Land, das vor uns lag. Und es war so verrückt zu sehen, dass es in der Ferne wunderbar sonnig war, während es bei uns so richtig regnete.

Klatschnass waren wir wieder am Auto angekommen, Shawnee hatte ein paar Pferde vor die Linse bekommen und wir fuhren weiter in Richtung unserer letzten AirBnB*-Unterkunft in Irland.

Was Shawnee nicht wusste:

Ich hatte noch einen kleinen Umweg eingeplant, mit dem ich sie überraschen wollte. Ein wundervoller Strand, den ich beim Suchen auf Google Maps gefunden hatte. Dieser Strand hatte keinen geringeren Namen als “Traumstand”.

Was wir dort und bei unserer letzten Unterkunft noch erlebt haben, erfährst Du in unserem morgigen und letzten Beitrag zu unserem Irland-Roadtrip! (:

Alles Liebe,
Shawnee & Simon <3

PS: Hier findest Du noch mehr Beiträge zu Reisen von uns. (:

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geschenkt und wir ebenfalls. ((:

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