Irland, Baby! – Hello Dogs Bay.

Was für eine Woche! Irland, Baby, Du hast uns! Und Hello Dogs Bay, denn das Abenteuer ist noch nicht ganz vorbei, auch wenn der letzte Tag angebrochen ist!

Nachdem wir uns vom Connemara Nationalpark verabschiedet hatten, wollte ich Shawnee noch mit einem kleinen Umweg überraschen, bevor es dann zu unserer letzten AirBnB*-Unterkunft von unserem Roadtrip gehen sollte. Der Ort hieß in Google Maps original „Traumstrand“. Er lag weitestgehend auf dem Weg zur Unterkunft, daher hatte sich das super angeboten. (:

Weg von der Haupstraße wurde es natürlich wieder sehr schmal und holprig. Aber daran hatten wir uns mittlerweile gewöhnt. Nachdem wir eine Weile auf einem immer dünner werdenden Pfad entlang fuhren, kamen wir irgendwann am Ende der Straße an. Es standen dort nur noch eine Hand voll Häuser mit Toren vor ihren Grundstücken.

Keine wirklichen Parkplätze, nur weites Land und Zäune. 

Wir haben einfach provisorisch so nah am Wegesrand geparkt wie nur möglich, damit falls doch ein Auto kommen sollte, es noch vorbeikommen könnte.

Ein Blick auf Google Maps und direkt stellten wir fest, dass es bis zum Strand noch 600 Meter zu sein schienen. Aber überall waren Zäune und gleich darauf hatten wir auch gesehen warum: mehrere Bullen und bestimmt 10-20 Pferde auf einer großen Weide, bei der man kein Ende sah.

Aber dann macht man eben das, was man macht, wenn man neugierig ist und etwas erleben möchte. Wir haben ein Tor gefunden, welches nur eingehakt war. Wir sind also auf das Grundstück gegangen. (Bitte nicht nachmachen!) Der Puls stieg ein wenig und man fühlte sich happy und lebendig. Wir haben uns versucht, ganz langsam und vorsichtig, den Tieren etwas zu nähern. Shawnee hatte mit ihrem Nikon 70-200mm f/2.8 ihren Spaß bei den Pferden und schöne Bilder gemacht.

Oh Gott, es war so matschig! xD

Nach einer Weile sind wir einfach nur blind Google Maps gefolgt, weil wir vor uns nur eine riesige grüne Fläche sahen. Irgendwann waren wir so mittig im Feld, dass wir uns winzig vorkamen. Wunderschön wie groß und mächtig die Natur auf uns wirkte! <3

Ganz weit vorne, war er dann endlich der wunderschöne Strand zu sehen. Und wir hatten dort wirklich alles dabei: Wolken, Regenbögen, Sonne, Wind, Regen. In den 45 Minuten, in denen wir dort waren, hat sich das Wetter drei mal verändert und in jede Himmelsrichtung, in weiter Entfernung, war das Wetter wieder anders. Ich glaube, die Faszination Irland hat uns wirklich gepackt! (:

Wir haben an dem Strand viel rumgealbert, sind herum gelaufen, haben Sachen erkundet. Ein bisschen wie auf einem Schulausflug. Irgendwann wurde uns dann aber doch kalt und es wurde langsam Zeit, bei unserer letzten AirBnB* einzuchecken. Wir machten uns also auf den Weg zum Auto, gaben die Navi-Daten ins Auto ein und fuhren los.

Nach nicht einmal einer halben Stunde waren wir auch schon dort. Die Gegend dort oben war wirklich dünn besiedelt. So mit Nachbarschaft, haben die es dort nicht so! xD

Da standen wir nun also mit dem Auto.

Auf dem Parkplatz von unserem Host. Wir blieben im Auto sitzen, da auf das Klingeln an der Tür niemand reagiert. Da der Motor aus war, wurde es auch im Auto wieder kälter. Wir hatten gewartet und gewartet. Als es irgendwann zu kalt wurde, hatte Simon einfach mal aus Spaß geschaut, ob vielleicht der Schlüssel unter der Fußmatte lag. Und siehe da, es war tatsächlich so! xD Da uns keiner aufmachte und wir ja auch gebucht hatten, ließen wir uns dann einfach selbst in die Unterkunft hinein.

Eine gute Weile später, nachdem Shawnee unserem Host auf AirBnB* geschrieben hatte, kam auch endlich eine Antwort. Sie hing am Flughafen in Dublin fest, weshalb sie es an diesem Tag nicht mehr zur Unterkunft schaffen würde. Im ersten Moment waren wir super happy. Anstatt eines Einzelzimmers hatten wir nun die komplette Unterkunft für uns. Dass, das aber später garnicht mehr so witzig war, als es dunkel wurde, müssen wir nicht erklären, oder? xD

Im Wohnzimmer hing ein Bild mit einer gruseligen Frau darauf,

von der man sich die ganze Zeit beobachtet fühlte. Überall knackte es und machte Geräusche. In einem Haus, um das kaum Nachbarhäuser stehen und um dich herum mehr Schafe als Menschen sind. Wir haben jedes Licht, das wir gefunden haben eingeschaltet. Bei sowas sind wir manchmal schon ziemliche Schisser. xD Aber auch das haben wir hinbekommen und haben es uns gemütlich gemacht, bis es dann schließlich schlafen ging.

Am Morgen darauf, wurden wir von einem wundervollen Sonnenaufgang geweckt, welchen man direkt von unserem Schlafzimmerfenster aus sehen konnte. Dieser Blick direkt aufs Meer, besser gesagt auf den Dog’s Bay. Einfach Traumhaft! <3

Wir haben morgens nochmal schön gefrühstückt, alles wieder sauber gemacht, unsere Sachen gepackt und dann unserer letzten Roadtrip-AirBnB* auf Wiedersehen gesagt. Anschließend haben wir uns ins Auto gesetzt und sind runter zum Strand gefahren. Das ist ein Strand, der von oben aussieht wie ein Hundeknochen. Daher auch der Name. Schau’s Dir am besten mal auf Google Maps an, wenn Du nach „Dogs Bay“ suchst. (:

Wir liefen weiter über einen kleinen Hügel und stellten fest, dass an diesem Strand unglaublich viele Schafe und Schafböcke waren. Einige hatten uns auch beobachtet und fühlten sich vielleicht auch ein wenig unwohl durch unsere Anwesenheit. Wir litten dadurch auch ein klein wenig unter Verfolgungswahn! xD Aber am Ende haben sie uns nichts gemacht und wir konnten in Ruhe zum Strand spazieren. Wir haben viel geredet, über die Woche und wie schön der letzte Morgen war. Aber auch wie schön der Strand und die kleinen langsamen Wellen sind, die jedes Mal Wasser, bis kurz vor unsere Füße geschwemmt haben.

Das war ein wunderschöner Abschluss unserer einwöchigen Irland-Reise! Ein ausgiebiger Spaziergang am Morgen und es war einfach total ruhig. Nur den Wind und das Meer hörte man rauschen und ab und an eines der Schafe.

 

Leider gab es auch eine nicht so schöne Erfahrung..

Am Eingang vom Strand haben wir eine größere Müllansammlung gesehen, die vermutlich vom Meer angespült wurde. Wir haben es für den Blogpost dokumentiert, um einfach auch nochmal auf das Thema aufmerksam zu machen und dass es einen Unterschied macht, wenn jeder einzelne auf unsere Umwelt achtet. Sei es den Müll richtig zu entsorgen oder aber auch Müll aufzusammeln und mitzunehmen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. <3

Etwas später liefen wir vom Dogs Bay wieder zurück zum Auto und dann hieß es ab auf die Autobahn in Richtung Dublin Airport. Wir können Dir sagen: Das war mit Abstand die „langweiligste“ Autofahrt, die wir bisher hatten. xD Über 200km auf einer geraden Autobahn, die wenig befahren war und dann nicht mal Flicken, Wellen oder sonst was hatte.. Aber wir haben uns wach gehalten und sind munter bei der Auto-Vermietung angekommen, um unseren Mietwagen abzugeben. (:

Und dann ging es auch schon wieder mit dem Flugzeug nach Hause.. Es ist verrückt, wie schnell, aber auch langsam zugleich, solche Reisen vorübergehen. Man erlebt so viel an jedem einzelnen Tag. <3

Unser Fazit: 

Wir können Irland auf jeden Fall nur empfehlen und das war mit Sicherheit nicht unser letzter Roadtrip dort! Wir können es kaum erwarten, wieder in diesem wunderschönen Land zu sein und noch viele weitere Ecken zu erkunden! Falls es Dich demnächst dorthin verschlagen sollte: Sag einen Gruß von uns und schicke uns gerne Bilder auf Instagram, wenn Du an einem der Spots bist, an denen wir auch waren. Darüber würden wir uns riesig freuen. (: <3

Außerdem freuen wir uns riesig darauf, demnächst weitere Trips und Reisen hier auf diesem Blog mit Dir zu teilen und natürlich noch so Vieles mehr! <3

Alles Liebe,
Shawnee & Simon <3

PS: Hier findest Du noch mehr Beiträge zu Reisen von uns. (:

*Wenn Du Dich über diesen Link bei AirBnB anmeldest, bekommst Du 23€ Reiseguthaben
geschenkt und wir ebenfalls. ((:

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